FBA-Baustein Nr. 1: Geld verdienen im Internet mit Amazon FBA – Bist du bereit?

Amazon FBA Geld verdienen Internet

Hallo und herzlich willkommen zum ersten Beitrag aus einer Reihe von Beiträgen zum Thema FBA.

An dieser Stelle werde ich in Zukunft in vielen Artikeln den gesamten Ablauf des Geschäftsmodells von Anfang bis Ende behandeln und dich so in die Lage versetzen, erfolgreich dein eigenes FBA Business aufzubauen.

Dies wird dir helfen, erfolgreich die Möglichkeiten des Internets und von Amazon zu nutzen, um online auf legale und seriöse Art und Weise Geld zu verdienen.

Ehrlich gesagt möchte ich immer möglichst schnell zur Sache kommen und dir langatmige Einleitungen ersparen. Über meine Motivation und alles andere kann ich auch noch an anderer Stelle berichten.


Worum geht es hier eigentlich? Das Geschäftsmodell FBA

Wovon sprechen wir eigentlich?

Ich nenne es meistens einfach nur "das Business" oder "FBA". FBA ist eine englische Abkürzung und steht für "Fulfillment by Amazon". Eine relativ wörtliche deutsche Übersetzung ist "Erfüllung durch Amazon".

Hiermit ist gemeint, dass Amazon die Waren unabhängiger Verkäufer und Händler gegen eine Gebühr in seinen eigenen Warenlagern einlagert und verwaltet. Amazon verpackt sie auch für den Versand, regelt Bestellungen, verschickt diese Waren und kümmert sich auch um den Kundenservice.

Warum das so interessant ist, dazu kommen wir später noch einmal. Wichtig ist erst einmal, dass du weißt, was im Kern mit FBA gemeint ist.

Im Kern geht es aber nicht um Logistiksysteme oder Vertriebsmodelle.

Es geht um etwas anderes, nämlich um die Nutzung der schier unendlichen Möglichkeiten des Internets zu deinem Vorteil.

So kannst du mit Geschick, gesundem Menschenverstand und ein wenig Fachwissen das Web nutzen, um für dich ein passives Einkommen zu generieren.


 


Was ist passives Einkommen?

Passives Einkommen ist das Gegenteil von aktivem Einkommen. Ich will dir jetzt keine wissenschaftliche Definition um die Ohren knallen.

Passives Einkommen bedeutet für mich, dass du Geld verdienst, ohne dafür zum Zeitpunkt des Verdienstes aktiv etwas tun zu müssen.

Damit ist es für mich das Gegenteil von aktivem Einkommen.

Aktives Einkommen erfordert, dass du aktiv etwas tust, zum Beispiel persönlich eine Dienstleistung erbringst oder dass du einfach vor Ort bist, zum Beispiel im Büro sitzt.

Du tauschst dabei deine Zeit gegen Geld und dein Bankkonto füllt sich nur, wenn sich gleichzeitig dein Lebenszeitkonto leert...

Amazon FBA Geld Zeit
Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Möchtest du sie wirklich gegen Geld tauschen?

Vielleicht fragst du dich jetzt, wie das gehen soll, Geld zu verdienen ohne dafür aktiv etwas zu tun? (Wenn das für dich alles schon ein alter Hut sein sollte, dann kannst du diesen Abschnitt getrost überspringen.)

Die Antwort darauf liefern zum Beispiel Produkte.

Produkte werden zuerst erstellt und zu einem späteren Zeitpunkt verkauft. Sie bieten die Möglichkeit, Werte zu speichern, da sie - im Gegensatz zu deiner persönlichen Arbeitskraft - gelagert und zu einem späteren Zeitpunkt in Geld umgetauscht werden können.

Du kannst also zuerst etwas erstellen und es zu einem späteren Zeitpunkt verkaufen. Das Geld erhältst du dann, ohne persönlich, aktiv vor Ort sein zu müssen.

Passives Einkommen bedeutet also auf keinen Fall, dass du nicht arbeiten müsstest. Stattdessen kannst du dir selbst aussuchen, wie und wo du Produkte erstellst und an wen du diese verkaufst.

Du bist damit dein eigener Herr, teilst dir deine Zeit selbst ein und verdienst rund um die Uhr. Deine Produkte werden nämlich auch dann gekauft, wenn du schläfst.


Verkauf deine eigenen Produkte

Der Gedanke ist zuerst seltsam, eigene Produkte zu erstellen und damit genug zu verdienen, um gut davon zu leben.

Ich hatte früher immer das Bild riesiger Fabriken und komplexer Unternehmen vor Augen, wenn ich an unternehmerisches Handeln dachte.

Meine Erfahrung ist, dass man in Schule und Studium fast immer zum Angestellten erzogen wird.

Freiheit FBA
Freiheit bedeutet für jeden etwas anderes. Jeder entscheidet selbst, ob er Unternehmer oder Angestellter ist.

Das Ziel sei es, später von jemand anderem einen guten Job zu bekommen, sich quasi ins gemachte Nest zu setzen. Um dies zu erreichen, brauche man dann ausreichende Qualifikationen...oder Beziehungen, Vitamin B.

Es ist aber absolut möglich, ohne große Organisation und Angestellte im Hintergrund professionell Produkte zu erstellen und zu verkaufen.

Zum einen gibt es digitale Produkte. Das können zum Beispiel Apps, Programme, Videos und andere Medien sein. Diese muss man nur einmal erstellen und kann Sie dann gegen Gebühr zum Download anbieten.

Das geht aber auch für Waren zum Anfassen, so genannte physische Produkte. Um diese Art von Produkten soll es hier gehen.

Dabei zeigen wir dir, wie du das Internet und Amazon nutzt und von zu Hause aus mit geringem Startkapital und ohne jahrelange Erfahrung deine eigenen Produkte herstellen lässt und erfolgreich verkaufst.

So erarbeitest du dir ein passives Einkommen und gehst den ersten Schritt hin zur finanziellen Unabhängigkeit und persönlichen Freiheit.


Wie soll das gehen? Kosten sparen durch Produktion im Ausland

Der Grundgedanke hinter dem Geschäftsmodell ist simpel.

Die Entwicklung und Herstellung von Produkten ist in Europa vor allem aufgrund hoher Lohnkosten relativ teuer. Deshalb machst du genau das gleiche, was auch große Konzerne und international operierende Unternehmen machen.

Du kaufst deine Produkte in einem Niedriglohnland ein.

Dies ist meistens die Volksrepublik China. Dort kannst du leicht einen Hersteller finden, der für dich kleine Stückzahlen einfacher Produkte herstellt. Die importierst du dann nach Deutschland und verkaufst sie legal unter deiner eigenen Marke auf Amazon.

China FBA Geld Unabhängigkeit Fabrik
China, das Reich der Mitte, ist heute die Fabrik der Welt.

Das ist im Groben der Ablauf, wie du für wenig Geld eigene Produkte unter deiner eigenen Marke online verkaufen kannst. Das ist nur ein sehr grober Überblick, später werde ich dazu noch mehr erzählen.

Ich vergleiche das Geschäftsmodell gerne mit dem klassischen Karawanenhandel auf der Seidenstraße in der Antike und im Mittelalter.

Damals wurden kostbare, knappe Waren aus Fernost über tausende von Kilometern per Land und Schiff Richtung Westen transportiert. Der mutige Händler wurde für sein Risiko und für die erduldeten Strapazen mit fantastischen Gewinnen entlohnt.

Heute ist es im Kern immer noch dasselbe.

Die viel niedrigeren Produktionskosten erlauben es uns, Waren in China produzieren zu lassen, mit unserer eigenen Marke zu versehen und per Flugzeug, Schiff oder Zug nach Westen zu transportieren. Hier verkaufen wir sie auf dem zentralen Marktplatz der Neuzeit, dem Internet, mit hohem Gewinn.

Um Geld zu verdienen müssen wir so nicht das Rad neu erfinden oder auf eine "geniale" Idee warten.

Wir brauchen einfach nur das zu tun, was Unternehmer seit Jahrtausenden erfolgreich tun: Waren von A nach B transportieren, clever vermarkten und mit Gewinn verkaufen.

Das geht heute zum Glück bequem vom Rechner aus, ohne das Risiko, Räubern oder Piraten zum Opfer zu fallen.


Warum ausgerechnet Amazon? Synergie und Kundengewinnung durch Nutzung des zentralen Online-Marktplatzes

Vielleicht denkst du, ich würde davon sprechen, einen Onlineshop zu eröffnen und dass das ein alter Hut sei.

Selbst wenn es so einfach sein sollte, ein Produkt herzustellen, woher sollen die Leute wissen, wo sie es kaufen können?

Es gibt unzählige kleine Onlineshops, die in der Versenkung verschwinden, bevor jemand wirklich von ihnen Kenntnis genommen hat.

Außerdem, würde der Online-Verkauf nicht bedeuten, dass du jede Bestellung aufwendig verpacken, frankieren und verschicken müsstest? Welche Kartons braucht man da? Wie teuer ist der Spaß? Und was macht man bei Rücksendungen oder unzufriedenen Kunden?

Das ist der Moment, wo viele auf das "Abenteuer" Selbstständigkeit und passives Einkommen schon keine Lust mehr haben.

Es ist auch der Moment, wo Amazon ins Spiel kommt und den Traum vom eigenen Business ins 21. Jahrhundert katapultiert.

Zum Einen ist Amazon der wohl mit Abstand größte Online-Marktplatz für Endverbraucher in der westlichen Welt. Wenn Menschen etwas suchen, dann gehen sie auf Amazon.

FBA Marktplatz Kunden Wettbewerb Handel
Millionen Produkte, millionen Kunden - mit FBA bist du immer am Puls der Zeit.

Das ist deine Chance! Du kannst nämlich deine Produkte leicht auf Amazon platzieren, wo sie von tausenden kaufwilligen Kunden gefunden werden.

So wie sich im Mittelalter Händler und Kunden aus entfernten Dörfern an zentralen Marktorten getroffen haben, so treffen sich auch heute erfolgreiche Händler und Kunden auf Amazon, Ebay & Co.


Lean-StartUp 2.0: Auslagerung und Logistikautomatisierung via Fulfillment by Amazon

Amazon bietet noch einen weiteren Vorteil.

Drei Buchstaben: FBA.

FBA bedeutet folgendes: Sobald du dein Produkt nach Deutschland importiert hast, lässt du es an ein Amazon-Warenlager liefern. Gegen eine kleine Gebühr kannst du deine Produkte dann direkt bei Amazon einlagern lassen.

Jetzt hast du es geschafft.

Sobald dein Produkt bei Amazon lagert und du es dort zum Kauf anbietest, läuft der Rest größtenteils automatisiert.

  1. Jemand legt dein Produkt in den Einkaufswagen und bestellt es.
  2. Amazon regelt die Bestellbestätigung.
  3. Dein Produkt wird in einen Versandkarton verpackt und an den Kunden verschickt.
  4. Amazon zieht das Geld ein und überweist dir deinen Anteil abzüglich einer Gebühr für Amazons Dienstleistung und der Versandkosten.

Automatisiert. Hallo passives Einkommen. 

Auch bei tausenden Bestellungen musst du dich aktiv um nichts kümmern. Der Prozess läuft ab da von alleine.


Muss ich nicht mehr arbeiten? Realistische Erwartungen an das Geschäftsmodell

Doch, du musst arbeiten. Es gibt sogar eine ganze Menge zu tun.

Amazon FBA Geld Erfolg Fleiß
Klingt abgedroschen aber: Ohne Fleiß kein Preis.

Irgendjemand muss ja:

  • Ein passendes Produkt auswählen
  • Einen Lieferanten finden
  • Mit dem Lieferanten schreiben
  • Den Transport organisieren
  • Produktfotos organisieren
  • Eine Produktbeschreibung verfassen
  • Das Produkt gut darstellen
  • Den Papierkram regeln und und und...

Es ist also keineswegs so, dass du hier nichts tun müsstest, um an dein Geld zu kommen.


Wenn es eine Wahrheit im Leben gibt, dann die, dass alles seinen Preis hat und nichts umsonst ist.


Auch für das Geschäftsmodell FBA gibt es eine ganze Menge zu lernen. Während andere vielleicht nach Feierabend oder nach der Schule feiern gehen, wirst du Zeit - und Geld - in dein Business investieren, damit es vom Boden abhebt und erfolgreich wird.

Keine Angst!

Man braucht kein jahrelanges Studium und muss kein Genie sein, um schnell mit den Grundlagen klar zu kommen.

Aber eines ist sicher: Du musst erst arbeiten, investieren und an dein FBA Business glauben. Nur dann wirst du später für deine Mühen belohnt.

Ein englisches Zitat beschreibt es treffend:


"Live like no one will, so you can live like no one can!"


Diese Tatsache, dass du lernen und arbeiten musst, um die Früchte deiner Arbeit - passives Einkommen - zu ernten, unterscheidet FBA.

Es ist eine legale und seriöse Online-Geschäftsidee und hat nichts mit dubiosen Praktiken zu tun, die einem alles versprechen und nichts halten.


Was springt für dich dabei raus? Finanzielle Unabhängigkeit mit Amazon FBA

Wir haben geklärt, was das Geschäftsmodell FBA im Großen und Ganzen ausmacht. Jetzt interessiert dich vielleicht, welche Verdienstmöglichkeiten es dir eröffnet.

Das hat mich zumindest am Anfang sehr interessiert.

Finanzielle Unabhängigkeit FBA
Wie viel kostet die Freiheit?

Die Verdienstmöglichkeiten ergeben sich hauptsächlich aus dem Unterschied zwischen Einkaufspreisen in China und den Verkaufspreisen, die der Endkunde hierzulande zahlt.

So genial auch Design und Marketing sein können, viele Firmen erzielen ihre Gewinne allein auf dieser Grundlage.

Preisdifferenz.

Als ich zum ersten Mal erkannte, wie hoch dieser Unterschied ist, fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

Mir war mit einem mal nicht nur abstrakt sondern ganz praktisch klar, warum fast alle großen Unternehmen im Ausland produzieren.

Und wie deren Gewinne zustande kommen.


Ein kleines Rechenbeispiel

Nehmen wir an, jemand verkauft ein Fitnessband auf Amazon und verlangt dafür 20 Euro inklusive Mehrwertsteuer. (Abzüglich der Mehrwertsteuer ist sein Verkaufserlös 16,80 Euro. €20 : 119% * 100% = €16,80.)

Der Clou ist, dass es problemlos möglich ist, Fitnessbänder auf alibaba.com für 2 US-Dollar pro Stück einzukaufen!

Alibaba.com ist selbst einer der größten Handelsplätze der Welt. Du kannst es dir als eine Art Amazon für Händler vorstellen. Transaktionen in der Größenordnung von Milliarden US-Dollar werden hier jeden Tag durchgeführt.

Es ist einer der zentralen Plätze, der Hersteller und Einkäufer aus der ganzen Welt zusammenbringt.

Doch setzen wir unser Rechenbeispiel von weiter oben fort. Nehmen wir an, Transport, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer unserer Fitnessbänder betragen noch einmal etwa 2 US-Dollar pro Stück. Die Kosten betragen nun etwa 4 Euro pro Band, bis dieses im Amazon-Warenlager eingetroffen ist.

Bei einem Verkaufspreis von 20 Euro fallen nun insgesamt 6,70 Euro Amazon-Gebühren an. Diese bestehen aus 2,87 Euro Versandgebühren und 3,83 Euro Verkaufs- und Lagergebühr. Amazon will natürlich für seine Dienstleistung auch bezahlt werden. Das ist nur fair, denn wir sind auf Amazon angewiesen und Amazon macht eine ganze Menge für uns.

Wir fassen also zusammen:

  • 20 Euro Verkaufspreis
  • 4 Euro Einkaufs- und Transportkosten
  • 6,70 Euro Amazon-Gebühren

Damit bleibt ein Gewinn vor Steuern von 9,30 Euro pro Fitnessband!

Wir könnten jetzt natürlich noch mehr ins Detail gehen und den genauen Gewinn nach Steuern errechnen. Dabei müssten wir beachten, dass wir zwar Umsatzsteuer abführen müssen aber auch zuvor bei der Einfuhr und an anderer Stelle bezahlte Vorsteuer zurückerhalten. Es macht an dieser Stelle ohne klare Zahlen nicht wirklich Sinn, schon zu sehr ins Detail zu gehen.

Worauf ich hinaus wollte ist, dass dieses Produkt leicht einen Gewinn von 9 oder 10 Euro pro Verkauf erzielen kann!


Einnahmepotenzial mit deinen Produkten

Lass uns konservativ schätzen und annehmen, dass du 10 Fitnessbänder pro Tag  verkaufst. Das ist absolut realistisch in der Fitnessbranche, die gesunde Wachstumszahlen aufweist.

Du würdest also in einem Monat 300 Fitnessbänder verkaufen. Das ergibt dann einen Gewinn von 300  x 10 Euro = 3000 Euro.

Du könntest mit einem vernünftig laufenden Produkt 3.000 Euro pro Monat verdienen, ohne dich um die Versanddetails kümmern zu müssen. Das ist schon ein ordentliches passives Einkommen für ein Produkt.

Natürlich kannst du bei gleich bleibender Nachfrage auch mehr oder weniger Gewinn mit einem Produkt machen. Das kann von vielen Faktoren abhängen, zum Beispiel deinem Verhandlungsgeschick beim Lieferanten, Transportkosten, tatsächlich anfallenden Gebühren, Rücksendungsquoten oder dem Preis, den du beim Endkunden durchsetzen kannst.

Angenommen, die Kalkulationen vom Anfang sind nicht ganz aufgegangen und du machst nur 5 Euro Gewinn pro Fitnessband...na und? Du hast immer noch einen gewaltigen Schritt Richtung finanzieller Unabhängigkeit getan und verdienst passiv 1.500 Euro im Monat. Außerdem hält dich nichts davon ab, bei deinem Lieferanten nachzuverhandeln oder derartige Fehler beim nächsten Produkt zu korrigieren.

Bau dein Business besonnen auf, dann geht es aufwärts.
Bau dein Business besonnen auf, dann geht es aufwärts.

Bei Amazon FBA springt einiges für dich raus, ohne dass du dafür das Rad neu erfinden müsstest. Natürlich musst du dich in das Thema einarbeiten, deine Hausaufgaben machen und dafür sorgen, dass deine Kunden ein zufriedenstellendes Produkt erhalten...aber glaub mir, das ist keine schwarze Kunst. Wenn du es willst und dich gut informierst, dann schaffst du es auch!

Die Belohnung für deine Mühen ist passives Einkommen und die Möglichkeit, dein eigener Herr zu sein, mehr Zeit für die wichtigen Sachen im Leben zu haben. Du wirst dabei extrem an Selbstbewusstsein gewinnen und - falls dies dein Ziel ist - die ersten Schritte auf dem Weg zu deinem eigenen Unternehmen machen!


Wenn das so einfach ist, warum macht das dann nicht jeder? - Unternehmerisches Risiko

Gute Frage.

Zunächst einmal ist den meisten Menschen einfach nicht bewusst, wie dramatisch das Preisgefälle zwischen verschiedenen Erdteilen ist und wie günstig Unternehmen in Fernost wirklich einkaufen.

Glaub mir, ich war selbst ganz schön baff, als ich zum ersten mal auf alibaba.com gegangen bin und gesehen habe, dass ein Produkt, für dass ich auf Amazon 30 Euro bezahlen müsste, dort für 3 Dollar zum Kauf angeboten wird. Und daran ist nichts geheim, alibaba.com ist eine gewaltige Website, die von Millionen von Händlern genutzt wird...nur als Endverbraucher interessiert man sich dafür halt nicht.

Als Konsument hat es mich zumindest so gut wie nie gejuckt, wie viel der Händler oder Hersteller an meinem Kauf verdient.

Außerdem wissen die meisten Menschen auch schlicht und ergreifend nicht, dass es so etwas wie Fulfillment gibt und dass man keine Büroräume und Mitarbeiter braucht, um die Funktionen eines kleinen Start-Up-Unternehmens abdecken zu können.

Und zuletzt ist es schlicht und ergreifend immer noch Arbeit, mit Lieferanten und Logistikern zu schreiben, Produkte zu suchen, Preise zu recherchieren und Marketing zu betreiben.

Das Internet hat diese Dinge zwar so einfach wie noch nie zuvor gemacht - aber mit dem steigenden Komfort ist auch die Bequemlichkeit vieler Menschen gestiegen. Die meisten sind einfach nicht bereit, ein bisschen extra zu geben, um online Geld zu verdienen.

Außerdem ist FBA immer noch auch mit einem geringen finanziellen Risiko verbunden. Schließlich gibt es keine Garantie, dass sich ein Produkt auch wirklich gut verkauft. Nicht jeder ist bereit, unternehmerisches Risiko zu tragen und einige hundert oder tausend Euro zu riskieren, selbst vor dem Hintergrund des möglichen Profits.

Mut Löwe FBA
Hast du den Mut?

Den Mutigen gehört die Welt - so ist es auch bei FBA und im Übrigen gibt es Unmengen an Wissen, mit dem man das Risiko eines Verlustes kontrollieren und minimieren kann. Bedenkenträger wird es immer geben aber wenn man sich umfassend informiert und mit dem Thema beschäftigt hat, dann braucht man sich von diesen nicht entmutigen zu lassen.


Für wen ist FBA etwas?

FBA ist als ein Weg, mit E-Commerce Geld zu verdienen, keine schwarze Kunst. Diejenigen, die bereit sind an sich zu glauben, werden es bis zum Erfolg durchziehen - das gilt aber für alles im Leben und mit Sicherheit für jede Art unternehmerischer Tätigkeit.

Denn darum geht es hier: eine unternehmerische Tätigkeit mit vergleichsweise geringem Risiko unter Ausnutzung digitaler Hilfsmittel zur Generierung passiver Einkommensströme. Wer vorher noch nie unternehmerisch tätig war - so wie ich zu Beginn (und ich komme mit Sicherheit nicht im geringsten aus einer unternehmerischen Familie) - für den kann das alles sehr neu und ungewohnt sein.

Wer bereits unternehmerische Erfahrung hat, für den ist der Start einfacher und es geht hauptsächlich um das Erlernen fundamentaler Grundlagen des E-Commerce.

Dennoch gibt es einige Voraussetzungen und Ressourcen, die man mitbringen sollte, um FBA erfolgreich zu betreiben und langfristig durchzuziehen.

Es gibt online einige Quellen, die FBA als absolutes Kinderspiel darstellen und vermitteln, man brauche praktisch null Voraussetzungen und Ressourcen, um erfolgreich zu sein.

Ich bin bei solchen Äußerungen skeptisch. FBA kann den Neueinsteiger vor einige Herausforderungen stellen, deshalb ist es wichtig, realistische Vorstellungen zu haben.

Mein Ziel ist es, dass jeder, der FBA angeht, es auch erfolgreich durchziehen kann. Zu diesem Zweck schreibe ich diese Artikel und werde dir in den kommenden Beiträgen realistisch Schritt für Schritt aufzeigen, was es zu beachten gilt und womit du zu rechnen hast.

Das Ziel ist schließlich NICHT, dass jemand sich verschuldet und alles auf eine Karte setzt, nur um überhastet anzufangen und dann zu scheitern.

Deswegen lass uns einen Blick auf Voraussetzungen und Ressourcen werfen, die man für FBA mitbringen sollte.


Persönliche Voraussetzungen für FBA

Zunächst einmal erfordert FBA auf jeden Fall ein Minimum an Risikobereitschaft. Erfolg ist niemals garantiert und niemand kann dir versprechen, dass du mit einem Produkt zu 100 Prozent erfolgreich sein wirst. Natürlich kannst du das Risiko minimieren, indem du dich gut informierst und gewissenhaft handelst. Ein Restrisiko, dass man seine Investition verliert, bleibt aber immer. Ein kontrolliertes Risiko eingehen zu können ist eine unverrückbare Realität und Grundkonstante unternehmerischer Tätigkeit.

Kommunikation

Als Nächstes erfordert FBA auch Kommunikationsfähigkeit. Dies schließt die Fähigkeit ein, mit Amazon-Mitarbeitern und Herstellern/Suppliern per Email, Whatsapp und mittels anderer Kommunikationsmittel zu kommunizieren. Wichtig sind auch Kenntnisse der englischen Sprache, je mehr, desto besser.

Es mag durchaus auch möglich sein, über die Einschaltung eines Agenten komplett ohne Englischkenntnisse FBA zu betreiben. Mit Sicherheit gibt es diese Fälle, mir ist allerdings keiner bekannt. Außerdem würde dies vor allem in der Anfangsphase zu weiteren Kosten führen. Je höher die eigene Kommunikationsfähigkeit also ist, desto besser.

Belastbarkeit

Auch eine gewisse Belastbarkeit und Stressresistenz sollte vorhanden sein, damit man nicht bei den kleinsten Schwierigkeiten und unvorhergesehenen Problemen gleich das Handtuch wirft. Vor allem am Anfang gibt es außerdem viele neue Dinge zu lernen, die man sich oft neben der eigentlichen Haupttätigkeit aneignen muss.

Ich würde mich selbst nicht als besonders stressresistent bezeichnen und habe es auch geschafft. Es wird hier also definitiv nichts Übermenschliches von einem erwartet - ein wenig Biss sollte man aber doch mitbringen, genauso wie die notwendige Lernbereitschaft.

Wichtig ist auch die notwendige Kundenorientierung - schließlich verkauft man Produkte an echte Menschen. Wenn diese mit der Produktqualität oder dem Service nicht zufrieden sind, dann wird man im schlimmsten Fall schlechte Rezensionen bekommen, was den eigenen Erfolg dramatisch gefährden kann.

Man sollte daher berücksichtigen, dass der Kunde sprichwörtlich König ist und sich an dessen Bedürfnissen orientieren. Das kann vor allem dann anstrengend sein, wenn Kunden mal pampig werden.

Das sind dann die Situationen, die wieder Stressresistenz erfordern, wenn man sich zusammenreißt und sich beim Kunden entschuldigt, statt auf Konfrontationskurs zu gehen. Schließlich darf man nicht vergessen, dass man tausende Kunden hat und es die eigene Zeit als Unternehmer einfach nicht wert ist, sich auf alberne Streitereien einzulassen.

Der Wille zum Erfolg

Erfolg FBA Amazon Geld verdienen
Wie sehr willst du es?

Die letzte persönliche Voraussetzung mag ein wenig subjektiv erscheinen und hängt direkt mit der Belastbarkeit und Stressresistenz zusammen.

Es ist der unbedingte Wille zum Erfolg.

FBA mag insgesamt keine große Sache sein und es gibt sicher manche Überflieger, denen ohne große Anstrengungen große Erfolge gelingen und die binnen weniger Monate mit einigen dutzend Stunden Arbeit eine finanzielle Unabhängigkeit erreichen, von der andere ihr ganzes Leben lang träumen.

Aber nicht jeder ist gleich.

Ich persönlich muss sagen, dass für mich mein erstes Produkt mit einigem Kopfzerbrechen und Stress verbunden war - aber ich würde es immer wieder tun, denn der zu erringende Preis ist es auf jeden Fall wert! Der unbedingte Wille zum Erfolg ist es, der einen vom Wunsch, zur Umsetzung, zum Erfolg trägt und dafür sorgt, dass man nicht aufgibt und für jedes Problem eine Lösung findet - denn das ist es, was einen FBA-Seller und Unternehmer im Allgemeinen ausmacht.

Keine Panik!

Warum zähle ich all diese Dinge auf? Möchte ich dich entmutigen?

Nein! Ganz im Gegenteil.

Wenn du ein passives Einkommen willst...

Wenn du finanzielle Unabhängigkeit willst...

Wenn du hochwertige Produkte verkaufen willst...

- wenn du FBA willst -

...dann solltest du es auf jeden Fall auch machen!

Wenn du die obigen Voraussetzungen liest und an dir zweifelst, dann ist das nicht schlimm.

Jeder zweifelt.

Indem du dich trotzdem für den Sprung ins kalte Wasser entscheidest, beweist du, dass du das nötige Zeug dazu hast, um auf Amazon und im E-Commerce erfolgreich sein zu können.

Sprung Selbstvertrauen FBA Geld
Glaub an dich...und SPRING!

Sieh es als eine Art ersten Test deiner Entschlossenheit an, denn ich will dass du deine Reise mit FBA erfolgreich und sicher bestreitest, auch mental gut vorbereitet bist und nicht mit falschen Vorstellungen startest!


Welche Ressourcen brauchst du sonst noch für FBA?

Neben den persönlichen Voraussetzungen gibt es einige weitere Ressourcen, über die du verfügen solltest, um erfolgreich auf Amazon verkaufen zu können.

Kapital

An erster Stelle steht sicher Kapital, Geld. Ohne Geld kannst du schlichtweg keine Produkte kaufen und den Import nach Deutschland nicht bezahlen. Du brauchst im Vergleich zu den meisten anderen Geschäftsmodellen nicht viel Geld aber ganz ohne Kapital kannst du nicht beginnen.

Wie viel Geld braucht man?

Ich habe immer wieder optimistische Schätzungen gelesen, dass man schon mit 500 Euro beginnen könne. Derartige Ratschläge finde ich ein wenig zweifelhaft. Es mag möglich sein, wenn man Risiken eingeht, sich ein absolutes Billigprodukt sucht, es schafft, eine sehr niedrige Bestellmenge auszuhandeln und auf jegliches Customizing (z.B. das Anbringen eines eigenen Logos oder eine selbst gestaltete Verpackung) verzichtet.

Für die meisten "ordentlich" gesourcten Produkte wird dies leider zu wenig sein.

Nehmen wir das weiter oben verwendete Beispiel der Fitnessbänder und gehen von 4 Euro pro Stück für Herstellung und Import bei einer (recht niedrigen) Bestellmenge von 500 Stück aus, so braucht man doch schon mindestens 2000 Euro.

Hinzu kommen dann sehr oft noch weitere Kosten, z.B. Amazon-Gebühren, Kosten für erste Testexemplare von Herstellern, Gewerbeanmeldung und einige weitere Kosten, sodass man nochmal einen Puffer von ca. 500 bis 1000 Euro einkalkulieren sollte, wenn man gleich von Anfang an ernsthaft operieren und alles richtig machen möchte

Diese Kosten variieren natürlich von Produkt zu Produkt, ich würde persönlich aber doch empfehlen, zumindest einige tausend Euro (z.B. 3000 Euro) anzusparen, damit man in Ruhe und vernünftig sein erstes Produkt sourcen (beschaffen, herstellen lassen) kann. Weniger ist natürlich möglich, ist aber häufig mit Einbußen verbunden.

Update, 27.09.2016: Zu diesem Punkt habe ich neulich erst eine interessante Diskussion in der Facebookgruppe von Private Label Journey gelesen. Falls du noch ein Einsteiger bist, könnte das ein wenig verwirrend sein - lies es dir bitte trotzdem sehr, sehr aufmerksam durch, da es einen zentralen Punkt betrifft, der dir vor allem am Anfang das Leben schwer machen kann. 

Deswegen möchte ich dir von unseren Erfahrungen berichten und hier sehr wichtige Punkte klären.

Es ging darum, wie viel Geld man wirklich braucht, um mit FBA erfolgreich starten zu können, wenn man sich sonst wirklich gründlich informiert hat.

Vor allem einige der größeren und erfolgreicheren Händler, die auch nicht nur FBA machen, waren der Ansicht, dass man unter 10.000 Euro Startkapital gar nicht erst anfangen sollte, auch nur über FBA nachzudenken, wenn man es "richtig" machen wolle. Kritisiert wurden vor allem verschiedenste FBA-Kursanbieter und deren Aussagen, dass man schon mit 500 Euro starten könne. Diese Aussagen seien hauptsächlich darauf gerichtet, unwissende Menschen, die vom schnellen und einfachen Geld träumten, zum Kauf schlechter und hastig zusammengeschusterter Online-Kurse zu bewegen.

Das gemeine dahinter sei, dass es an und für sich nicht verantwortbar wäre, jemandem einen Kurs für mehrere hundert Euro andrehen zu wollen, der die wenigen hundert Euro doch eigentlich braucht, um sein erstes Produkt sourcen zu können.

Ich stimme dem zu.

Ich war von Anfang an sehr skeptisch gegenüber den Versprechungen, wie einfach doch FBA sei und dass man schon mit 500 Euro etwas "reissen" könne. Mein Geschäftspartner René und ich konnten selbst bei unserem ersten Produkt sehen, dass wir immer wieder Kapital nachschießen mussten. Das hatte aber mehrere Gründe, da wir
a) von Anfang an ein relativ teures Produkt mit für FBA-Verhältnisse mittelmäßiger Marge gesourct haben (was wir in der Zwischenzeit durch Nachverhandlungen korrigiert haben),
b) vergleichsweise viel in Marketing, Bilder, Tools etc. investiert haben,
c) weil wir möglichst viel ausprobieren wollten auch manchmal länger gebraucht haben und deswegen z.B. auch über 100 Euro an Amazon-Monatsgebühren bezahlt haben, die nicht hätten sein müssen.

Aber nicht verzagen.

Nichtsdestotrotz ist es realistisch, ein günstigeres Produkt mit einer besseren Marge und weniger Ausgaben schneller zu launchen. Wir brauchten am Ende knapp 5000 Euro für unsere erste Lieferung, um dir eine Orientierung zu geben.

Wohlgemerkt passiert oft folgendes: Nachdem du ein Produkt gekauft hast, musst du warten, bis es sich verkauft, um wieder liquide zu werden und an Kapital zu kommen. Du musst aber schon wieder nachbestellen, bevor alle Produkte ausverkauft sind. Du kannst also eventuell nicht gleich die Bestellmenge erhöhen, weil du nicht genug Geld hast. Ab der zweiten Bestellung gibt es also bei einer Erhöhung der Bestellmenge zur Überbrückung dieser Lücke einen erhöhten Liquiditätsbedarf, der oft noch nicht aus den Produktverkäufen gedeckt werden kann.

Das ist der Grund, warum manche Seller sagen, dass man mindestens um die 10.000 Euro in der Hinterhand haben sollte, auch wenn man diese bei der 1. Bestellung noch nicht komplett ausgibt. 

Ich sage, da ist etwas dran. Es macht vieles einfacher. Auf der anderen Seite ist es aber auch absolut wichtig, dass man die 1. Bestellung tätigt und die persönliche Erfahrung sammelt, eine kleine Menge an Produkt erfolgreich zu sourcen und zu verkaufen. Deswegen kann man bei der ersten Bestellung auch eine kleinere Menge sourcen, z.B. nur 300 Stück, um Geld zu sparen und die Erfahrung zu sammeln, um dann sukzessive in kleinen Schritten zu wachsen.

Das dauert zwar länger, als wenn man gleich mit fünfstelligen Beträgen hantieren kann, ist aber deswegen noch lange nicht "sinnlos" wie manche sagen würden.

Wie so oft liegt also meiner Meinung nach die Wahrheit in der Mitte.

Solltest du mit weniger als 3.000 Euro starten? Lieber nicht. Ich würde es aus meiner praktischen Erfahrung heraus nicht empfehlen. Kann es funktionieren? Ja, aber du wirst nur extrem langsam wachsen können und begrenzt customizen können. Brauchst du unbedingt mindestens 10.000 Euro, um "vernünftig" zu starten? Nein. Du kannst auch mit weniger starten, solltest aber darauf achten, dass nicht all dein Startkapital sofort gebunden, sprich: ausgegeben wird, da du Teile davon für die 2. Bestellung brauchen wirst.

Am besten ist es, wenn du weiteres Kapital zusätzlich zu deinem Startkapital in der Hinterhand hast, das du bei Bedarf nachschießen kannst. So kannst du mit der 1. Bestellung ein geringes Risiko eingehen, Erfahrungen sammeln und testen, ob dein Produkt sich verkauft und bei Erfolg für deine 2. Bestellung Kapital nachschießen, um mehr bestellen zu können. So haben wir es auch gemacht. Wenn das keine Option sein sollte, dann musst du am Anfang eben etwas langsamer wachsen, Bestellmengen gering halten und eisern sparen, um dann bei ausreichender Liquidität die Bestellmenge zu erhöhen.

Dein Ziel sollte es ohnehin nicht sein, binnen weniger Monate komplett von deinem passiven Einkommen zu leben. Am Anfang ist es sehr viel wichtiger, überhaupt zu starten, bei Null wieder rauszukommen, dein Produkt erfolgreich zu positionieren und die Erfahrung zu sammeln, die du brauchen wirst. Ab der 2. Bestellung solltest du dann die Gewinnzone anpeilen, möglichst alles von dem Geld zur Seite legen und sukzessive deine Bestellmengen erhöhen um günstigere Einkaufspreise und im Verhältnis niedrigere Transportkosten realisieren zu können.

Also, höre auf die Ratschläge erfolgreicher Seller aber lass dich von ihnen nicht entmutigen. Sie haben andere Maßstäbe. Höre aber auch nicht auf das Marketing von Leuten, die dir das Blaue vom Himmel herab versprechen und FBA als einen Spaziergang darstellen. FBA ist E-Commerce, eine große Chance aber auch ein ausgewachsenes, ernsthaftes Business. 

Zeit

Zeit ist eine weitere Ressource, die zur Verfügung stehen muss.

Zunächst einmal musst du die Zeit finden, um zu lesen, dich zu informieren und dir das nötige Wissen anzueignen. Ich werde dich dabei unterstützen so gut ich kann.

Dann brauchst du natürlich Zeit, um Produkte zu recherchieren, den Umgang mit einer Reihe von Tools und Benutzeroberflächen zu lernen und natürlich um einen passenden Hersteller zu finden.

Schließlich wirst du vor allem am Anfang einige Zeit mit der Kommunikation mit chinesischen Suppliern verbringen. Ich hätte am Anfang selbst nicht geglaubt, dass aus einigen Dutzend Emails schnell hunderte werden aber so ist es dann gekommen.

Natürlich muss man dazu sagen, dass mein Geschäftspartner René und ich von Anfang an ein Produkt mit eigenem Logo und eigener Verpackung sourcen wollten, was das Ganze immer ein wenig komplizierter macht.

Jedenfalls langer Rede kurzer Sinn, du solltest ein bis zwei Stunden pro Tag mitbringen können, um dich fortzubilden, auf Emails zu antworten und aktiv ein Produkt zu suchen.

Geschäftsfähigkeit

Schließlich musst du natürlich in der Lage sein, rechtskräftige Verträge zu schließen und ein Gewerbe ausüben dürfen. Für die meisten wird dies keine Hürde darstellen.

Falls du noch minderjährig sein solltest - in diesem Fall meinen gewaltigen Respekt dafür, dass du so früh schon so geschäftstüchtig bist und dich mit FBA auseinandersetzt - brauchst du die Einwilligung deiner Eltern und musst auf jeden Fall mit diesen sprechen oder eben warten, bis du volljährig bist und die Zeit nutzen, um dich zu informieren, Geld anzusparen und dich vorzubereiten.


Fazit

Das war vermutlich eine ganze Menge für den Anfang.

Ich habe versucht, dir in einem ersten Rundumschlag einen groben Eindruck davon zu vermitteln, was auf dich zukommt, wenn du dich für FBA als Geschäftsmodell entscheidest, um online ein passives Einkommen zu erwirtschaften.

Volldampf voraus mit der Synergie von FBA!
Volldampf voraus mit der Synergie von FBA!

Auf jeden Fall kann ich dir eines Versprechen: FBA - und E-Commerce generell - hat das Potential, dein Leben grundlegend zu verändern und dir ganz neue Perspektiven zu eröffnen. Du gewinnst nicht nur die Möglichkeit, mit Hilfe des Internets finanzielle Unabhängigkeit zu erringen, dein eigener Boss zu sein und dich von niemandem mehr rumkommandieren lassen zu müssen.

(Allein das ist für die meisten Menschen schon ein Traum, der nie in Erfüllung geht. Du hast jetzt die ersten Schritte gemacht, damit er für dich Realität wird.)

Nein, du gehst auch die ersten Schritte auf dem Weg zum Unternehmer und wirst als Persönlichkeit so unglaublich stark wachsen.

Du wirst neues, wertvolles und vor allem praktisch anwendbares Wissen erwerben, in die Riege der Digital Natives aufsteigen und eine Menge an Selbstbewusstsein gewinnen. Ich kenne jedenfalls keinen FBA-Seller ohne vorherige unternehmerische Erfahrung, der es durchgezogen hat und das nicht ähnlich sehen würde.

FBA verkörpert die Synergie zwischen:

  • internetbasierter Kommunikation
  • globalisierter Produktion & Logistik
  • internationalem Outsourcing
  • und Online-Prozessautomatisierung,
  • zur Generierung passiver Einkommensströme,
  • bei gleichzeitiger Risikominimierung
  • und begrenztem Investitionsvolumen.

Es bedeutet, dass einfache Verbraucher mit Motivation und Köpfchen vom Konsumenten zum Unternehmer werden können, wenn Sie nur den nötigen Mut und die Lernbereitschaft mitbringen.

Ich bin sicher, dass auch du das Zeug hast, mit FBA erfolgreich zu werden, finanzielle Unabhängigkeit zu erringen und dir deine Träume zu verwirklichen.

Auf deinem Weg hierzu werden wir dich auf jeden Fall unterstützen und dir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Stell also auf jeden Fall fragen, bring dich ein - und sei gespannt auf die nächsten Beiträge, in denen ich nach und nach auf die weiteren Aspekte der spannenden FBA-Reise eingehen werde, damit auch dein Unternehmen ein voller Erfolg wird.

Danke fürs Lesen, Volldampf voraus und bis zum nächsten Mal!

Gleb

PS: Wenn du von unserem praktischen Wissen profitieren willst und wissen möchtest, was genau du beim Aufbau deines eigenen FBA Business beachten musst, dann trag dich jetzt hier ein und du erfährst es sofort als erstes, sobald es neue Infos gibt.

So verpasst du nie wieder wertvolle Informationen und hilfreiche Tools, die du zum Aufbau deines eigenen, erfolgreichen FBA Business brauchen wirst. Wenn du außerdem vom Wissen anderer erfahrener FBA-Seller profitieren möchtest, dann bist du herzlich eingeladen, dich unserer Facebook-Gruppe anzuschließen.

13 Gedanken zu „FBA-Baustein Nr. 1: Geld verdienen im Internet mit Amazon FBA – Bist du bereit?“

  1. Hi Gleb, super Artikel! FBA ist ein sehr interessantes Business-Modell. Schön, dass du hier mal so einen umfassenden Einlick gibst.
    LG René

    1. Hi René,

      danke. Bald geht es richtig los mit praktischeren Infos! Dann können wir auch sukzessive paar Videos einbauen.

      Beste Grüße,
      Gleb

  2. Sehr gut geschrieben! Ich staune ganz schön, was ihr da aufzieht. Respekt!
    Keep going…
    LG, Johannes

    1. Danke Johannes!

      Wir geben unser Bestes. Hoffentlich nützt es später auch wirklich jemandem, bewahrt Leute vor Fehlern und führt sie zum erwünschten Erfolg.

      Beste Grüße, Gleb

  3. Gleb, sehr interessant und ausführlich geschrieben. Mit dem Update meintest Du wahrscheinlich mich bzw. meinen Kommentar in der Gruppe 🙂
    Ich erhalte täglich viele Nachrichten auf Facebook und per Email und da berichten mir eben die Händler genau von diesem Problem (Out of Stock bzw. fehlendes Kapital) und dann wird die zweite Lieferung (falls die überhaupt bezahlt werden kann) einfach mal per Luftfracht bestellt, damit das Produkt nicht ausverkauft wird – logischerweise dann oft auch Verzicht auf Gewinn usw.

    Daher ist meine Rechnung immer: Investiere ca. 1/3 deines geplanten Kapitals (von mind. 10, 20 k) für die ersten 1000 Stück und die andern 2/3 sollten für rechtliche und steuerliche Dinge (Markenanwalt, Steuerberater & Co.) sowie für die nächste Bestellung zur Verfügung stehen.

    Es gibt nichts Schlimmeres als sein Business zu starten, die ersten Verkaufserfolge einzufahren und dann seine Produkte schrotten zu dürfen, nur weil man irgendein Gebrauchsmuster oder so verletzt hat. Ich bekomme mehrmals im Monat Anrufe und Emails von verzweifelten FBA-Anfängern / Fortgeschrittenen Händlern denen genau das passiert und dann ist der ganze Arbeitsaufwand, die ersten „Gewinne“ usw. nicht nur im Eimer – sondern man rennt hier mit einem ganz dicken Minus raus.

    1. Hallo Florian,

      vielen Dank, ich gebe mir Mühe. Ich habe natürlich nicht deine Erfahrung, was das Geschäft angeht aber ich versuche trotzdem auf Grundlage meiner Kenntnisse einen so realistischen Eindruck wie möglich zu vermitteln – deswegen ist es umso wichtiger, dass du und erfahrenere Geschäftsleute mich auch korrigieren, falls ich mal etwas schreiben sollte, dass unvollständig oder falsch ist. Ich versuche dann eben auch selbst zurückzugehen und zu ergänzen bzw, zu korrigieren.

      Eine Gebrauchsmusterverletzung und damit zusammenhängende juristische Auseinandersetzungen sind natürlich eine absolute Katastrophe für jeden angehenden Seller, die es unter allen Umständen zu vermeiden gilt. Die Aufteilung 1/3 des Startkapitals für die erste Order und 2/3 für sonstige Kosten halte ich auch für sehr zweckmäßig. Ich schreibe gerade den dritten Artikel, in dem es um die Kosten von FBA und das benötigte Startkapital geht, habe das ganze auch beispielhaft durchgerechnet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass man optimalerweise das 4-fache der Herstellungskosten der ersten Order als Startkapital haben sollte, um Startkosten zu berücksichtigen und nicht in eine „Liquiditätslücke“ zu geraten.

      Bei einem Produkt mit Stückpreis 3 Euro und erster Bestellmenge von 1000 kommt man so auch schon auf 12000 Euro Startkapital. Ich bin aber immer eher skeptisch und bevorzuge eine erste Bestellmenge von weniger als 1000 Stück, auch wenn man dann sehr früh nachbestellen muss und das Risiko größer ist, dass man out of stock läuft. Kann sein, dass ich meine Meinung diesbezüglich in Zukunft ändere, da kleine Bestellmengen wirklich einige Nachteile haben.

  4. Hallo Gleb,

    ich habe in den letzten Monaten so manchen Artikel über FBA gelesen – es gab einige gute dabei. Bei deinem Artikel merkt man nicht nur eine gewisse Bodenständigkeit, die mir sehr gefällt, sondern auch eine angenehme Hingabe. Du schreibst nicht von oben herab, sondern eher auf einer Ebene, die nicht abgehoben wirkt.
    Je mehr ich las, desto größer wurde meine Motivation. Diese war zwar schon vorher da, aber du gabst ihr einen weiteren Schub.

    Vielen Dank für deine Mühe.

    Liebe Grüße
    Iraklis

    1. Hallo Iraklis,

      vielen Dank für das Lob.

      Ich gebe mir bei den Artikeln einfach Mühe, dass die darin dargestellten Inhalte möglichst richtig und vollständig sind. Ich bin ja selbst bei weitem noch nicht lange genug im Geschäft, um auch nur ansatzweise alles zu wissen – trotzdem muss das, was ich schreibe gut sein, da sich viele Leute darauf verlassen könnten und es hier ja wirklich um viel Geld und die persönliche und berufliche Zukunft gehen kann.

      Ich habe nur deswegen überhaupt damit begonnen, mich mit E-Commerce, Online-Marketing und der Selbstständigkeit zu befassen, weil ich 2014 nach erfolgreichem Uni-Abschluss keinen Job finden konnte und es irgendwann satt hatte, die immer gleichen Standardabsagen auf Bewerbungen zu lesen. FBA und E-Commerce sind mir persönlich als Alternativen daher sehr, sehr wichtig und ich hoffe, auch anderen von deren Potential berichten zu können. Und ich verstehe vor diesem Hintergrund auch absolut den Druck, unter dem man sozial, beruflich und finanziell stehen kann, wenn man sich dafür entscheidet, sich mit FBA oder auf andere Art und Weise selbstständig machen zu wollen.

      Ich werde mich auf jeden Fall darum bemühen, dass das mit der Bodenständigkeit auch so bleibt, denn im Zentrum steht für mich die Information und das, was man tut, nicht wer man zu sein glaubt oder vorgibt. Freut mich auf jeden Fall sehr, dass deine Motivation jetzt noch größer ist. So wichtig Wissen auch sein mag, ohne Motivation und das richtige Mindset kommt es leider allzu oft nicht zur Anwendung.

      Danke also nochmal für das Lob und viel Erfolg bei deinem FBA-Business, immer vorwärts!

      Beste Grüße,
      Gleb

      1. Hallo Gleb,

        schau dir nur deinen ausführlichen Kommentar an: genau das meine ich. Du gibst dir wahrlich viel Mühe die Leute abzuholen wo sie sind. Daher werde ich deine Artikel besonders gerne lesen, weil ich weiß was mich erwartet 🙂

        Schönen Abend
        Iraklis

        1. Hallo Iraklis,
          danke, das hört man gerne.
          Ich werde versuchen, dem auch in Zukunft gerecht zu werden.

          Ebenfalls einen schönen Abend und beste Grüße,
          Gleb

Kommentare sind geschlossen.